Gratis: Photoshop Tricks vom Könner
Ich weiß gar nicht, ob ihrs schon
wusstet: die beiden Schweizer Michel
Mayerle und Haeme Ulrich wissen viel über
Adobe Photoshop, Indesign und Co. und schreiben
u.a. darüber in ihrem
Tricks und News Blog.
Das allein ist ja schon eine prima Sache, aber es kommt noch besser: auf ihren Seiten gibt es ein kostenlos herunterladbares PDF mit den besten Photoshop Tipps & Tricks aus dem Jahr 2007.
Hier ist der Direktlink zum PDF File. Viel Spaß damit!
Zukunft der Anwendungsentwicklung?
Das Video sagt eigentlich alles... Daher nur kurz: mit Thermo kann man sich sein GUI in Photoshop erstmal zeichnen und dann die gezichneten Elemente in ein tatsächlich funktionierendes GUI mit Listen, Scrollbars, Eingabefeldern etc. umwandeln.
Thermo produziert dann (leider nur) Flex Programmcode für dieses GUI, so dass man seine Flex Anwendung einfach drumherum basteln kann.
Die Adobe Labs Wiki Seiten zu Thermo sind noch nicht so umfangreich und man kann leider auch noch keine beta-Version downloaden.
Ich hoffe SEHR, dass ich diese sehr schöne neue Art der Umwandlung eines GUI Entwurfs in Programmcode mal in Apples Xcode und InterfaceBuilder sehe!!
GarageBand '08 Session
Heyyyy.... So ein schöner neuer
iMac 24" lädt zu 'ner Menge Sachen ein. Unter
anderem musste ich unbedingt mal ausprobieren,
wie GarageBand '08 in 24 Zoll (genauer
natürlich: 1920x1200 Pixel Desktop) so aussieht.
Antwort: wie alles — superklasse! Endlich viel Platz für Spuren und beim Einblenden des Inspektors ("Spurinformationen") am rechten Fensterrand bekommt man nicht mehr gleich den Schreck, dass man jetzt die Hälfte seines Platzes für Spuren verliert. Ja, selbst wenn man den Loop Browser unten noch dazu einblendet bleibt immer noch genug Platz für die Spuren.
Am besten schaut ihr euch mal diesen Fullscreen Screenshot hier an:
Tja, was ihr da seht ist das Ergebnis eines Nachmittags Anfang Januar 2008. Mal eben zusammengezimmert. Ganz ohne MIDI Keyboard. Teilweise selbst gemachte Spuren, dann aber auch jede Menge Loops dabei, ein paar Effekte (auch Mastering), einiges an Automation (was jetzt in der neusten Version mit jedem Parameter geht) und ein wenig die globale Tonhöhenspur genutzt — fertig war dieses Schnipselchen Musik. Nancy hat auch mitgewirkt und einige sehr gute Details beigesteuert, so z.B. den Einsatz weiterer Percussionloops (Bongos, Congas etc.)!
Ein Klick auf den Button und ihr habts auf eurer Festplatte!
Beachtenswert auch die
Performance des iMacs (2.8 GHz Core 2 Extreme): das
Projekt enthält 20 Spuren, MIDI (Software-Synths) und
Audio gemischt, einige Automationsspuren, jede Menge
Effekte und all das berechnet der iMac in Echtzeit
beim Abspielen ohne mit der Wimper zu zucken! Der
kleine dreieckige "Playhead", der ja gelb, orange und
rot wird, wenn die CPU überlastet ist, blieb dabei
komplett weiß!
Umso frustrierender dann das Erlebnis an meinem
PowerMac (Dual G5 2.7 GHz mit Wasserkühlung), der das
Echtzeit-Abspielen nicht meisterte, sondern
stockte und stehenblieb.
Freude und Erstaunen dann wieder über mein MacBook
Pro 2.0 GHz Core Duo: selbst dieses spielte den Song
komplett live in GarageBand ab — wenn auch der
Playhead dabei teilweise arg rot wurde. Aber das
kleine, tapfere Notebook hielt durch!
Der RAM-Ausbau ist übrigens wie folgt: iMac: 2GB,
PowerMac: 2.5GB, MacBook Pro: 2GB.
Fazit: Jo! Ich brauche einen PowerMac Ersatz! Ein Mac
Pro mit acht CPU Kernen muss her! LOL!
Zum Schluss als Spaß nochmal ein Full-Screenshot ohne
die Panels, nur mit Spuren:
Wie man sieht, passen hier dann doch nicht mehr so
ganz alle Spuren drauf. Klarer Fall: ein 30"
Display muss her!
HOFFENTLICH kommt Apple ENDLICH mit neuen
Cinema Displays jetzt zur MacWorld Expo am 15.
Januar raus!!
Kaleidotype.
Kennt ihr die Software "Kaleidotype"?
Nein? Solltet ihr aber! Sie macht süchtig. Ich
weiß es. Ich sitze manchmal stundenlang davor
und vergesse die Zeit.
Eigentlich ist es ein sehr einfaches Programm. Es kann (quantitativ gesehen) nicht viel. Aber das WAS es kann, ist beeindruckend!
Kaleidotype kann einen Buchstaben malen. Und diesen mehrfach. Symmetrisch. Punktsymmetrisch, um genauer zu sein. Man gibt die Anzahl der Wiederholungen (respektive punktsymmetrischen Spiegelungen) vor und ob der Buchstabe selbst (und alle seine Wiederholungen) nochmal an einer relativ zum Buchstaben senkrechten Achse gespiegelt werden soll. Dann sinds am Ende doppelt so viele Buchstaben als eingestellte Spiegelungen.
Verwirrend?
Da helfen ein paar Screenshots. Hier zunächst mal ein Gesamtüberblick, wie man sich den Desktop beim Spielen mit Kaleidotype einrichten kann:
Dabei sind nur zwei Fenster wirklich von Kaleidotype: das linke, große, mit dem Ornament und das oberste kleine, in dem man noch die beiden Farbwähler erkennen kann ("Inspektor"). Die anderen drei Fenster sind von Mac OS X: Zeichenpalette, Schriftartauswahl und Farbenauswahl.
Hier nochmal in 1:1 das Kaleidotype Inspektor-Fenster:
Ganz wichtig beim Bedienen ist noch, dass man mit der Maus im großen Fenster per drag&drop den Buchstaben bzw. das Zeichen verschieben kann. Alle Kopien/Spiegelungen/Wiederholungen bewegen sich dann in Echtzeit entsprechend hübsch symmetrisch mit und erst so kann man sich sein Lieblingsornament schaffen.
Außerdem sollte erwähnt werden, dass Farben bei Mac OS X neben ihrem RGB/HSV/...-Wert auch immer einen Alpha-Wert, also eine Durchsichtigkeit besitzen. Wenn man das bei der Farbgebung einsetzt, können auch interessante Effekte entstehen.
Hier ein paar meiner letzten Kreationen (die Links führen zu 500x500 Pixel PNG Versionen der Bilder).




Das Programm erlaubt den Export nach PDF, EPS und TIFF, wobei man dann auch den Hintergrund weglassen und so nur das eigentliche, "freigestellte" Ornament speichern kann. Eignet sich dann natürlich hervorragend zur Weiterverarbeitung in Photoshop, zum Beispiel so:
Fazit: ein paar Wünsche bleiben offen (mehr Möglichkeiten in der Farbgebung z.B.), aber alles in allem hat Version 1.0 für mich den absoluten Suchtfaktor. An dieser Stelle vielen Dank für dieses tolle Weihnachtsgeschenk an meinen Papa!
Kaleidotype wird u.a. vom Verlag Hermann Schmidt vertrieben und kommt mit einem herrlichen Falt-Würfel, der auch noch ein Spiel in sich verbirgt. Vorsicht übrigens beim Besuch der Webseiten des Hermann Schmidt Verlags! Da kann man ganz schnell ganz viel Geld loswerden!
Schließlich sei noch erwähnt, dass es auch ein virtuelles Kaleidotype Museum gibt, wo man einige besonders hübsche Kaleidotypes bewundern und seine eigenen zur Veröffentlichung vorschlagen kann.
Ein kleines, aber feines Programm, was Instant-Glück vermittelt. Ich freu mich auf Version 2.0, für die es Pläne gibt, wie mir einer der Autoren schrieb.
Zwei schöne RapidWeaver Snippets
Aber man kann das ein oder andere Manko meist ganz gut umschiffen. Klar: Workarounds sind immer blöd und sollten so schnell wie möglich durch korrigierte oder neue Features abgelöst werden. Aber da haben wir auf Realmac Software wohl keinen sooo großen Einfluss.
Also helfen wir uns mit
Workarounds – diesmal in Form von Snippets. Gut,
dass sie dieses Türchen offengelassen haben!
Ich fand im entsprechenden Forum bei Realmac Software die Tage zwei schöne Snippets: das eine ermöglicht es, Bilder innerhalb von Text links- oder rechtsbündig zu setzen und das andere bietet eine Möglichkeit, Tabellen dort einzufügen, wo man sie gern hätte -- und per CSS zu stylen.
Der Scrennshot, den ihr hier links seht, ist bereits mit ersterem Snippet gemacht und hier seht ihr eine Tabelle:
| Season | eyes | Grey's Anatomy | Heroes | Battlestar
Galactica |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 13 | 9 | 23 | 13 |
| 2 | - | 27
+2 Specials |
bisher 11* | 20 |
| 3 | - | 25
+1 Special |
- | 20 |
| 4 | - | bisher 11* | - | - |
| Anmerkungen | *Stand: 21.12.2007 | |||
Das Design einer Tabelle kann man
dabei leicht ändern, indem man die CSS-Snippets
in das CSS-Feld des Page Inspectors (Bereich
Page Header) zieht. Das im Artikel verlinkte ZIP
File enthält dabei 24 Designs, aber man kann
leicht nachrüsten, indem man diese Website hier
besucht, sich ein hübsches Design in der
dortigen Tabelle aussucht (durch Klick auf den
Namen in der ersten Spalte wird es auf die
Tabelle angewendet, so kann man es previewen)
und dann auf den Download-Link klickt. Im
Browser erscheint nun der CSS Quelltext, den man
per Copy & Paste in besagtes CSS-Feld in RW
kopiert (siehe rechts, unten im Bild).
Natürlich kann man hier auch noch flugs ein paar manuelle Anpasungen vornehmen, wenn einem der Style nicht gleich 100%ig zusagt.
Wie das mit dem Links- oder Rechts-Ausrichten der Bilder funktioniert, erklärt der Artikel im Forum. Mich hat es völlig irritiert, wieso man den Snippet-Quellcode in die Alt-Text-Eingabezeile des Image Inspektors ziehen muss. Was hat ein Alt-Tag eines Bildes bitteschön mit der Ausrichtung des Bildes zu tun? Die Auflösung gibt ein Blick in den entstandenen Quellcode der Seite preis: jedes HTML tag kann ja auch ein "style" Attribut enthalten. Und das Snippet, was man auf das Alt-Tag-Eingabefeld zieht, beginnt mit einem Anführungszeichen (genauer: Schlusszeichen) voller Absicht: dadurch wird das Alt-Attribut im Image-Tag beendet und man befindet sich noch im Image-Tag. Jetzt beginnt ein Style-Attribut des Image-Tags und das enthält die Ausrichtungsinformation! Tricky!
Fazit: ja, etwas Grundkenntnisse in HTML und CSS schaden nie, wenn man seine Webseiten möglichst hübsch machen will.
Ableton Live 7
Hier steht, was alles neu ist in Version 7.

