PDFs auf iPod touch & iPhone

Es gibt einen prima Trick für gejailbreakte iPhones & iPod touchs, der es ermöglicht, PDF Files auf dem Gerät anzuschauen. Zwar gibt es auch einen PDF Viewer in den Sourcen des Installers, aber der ist zum aktuellen Zeitpunkt noch in einer "alpha"-Entwicklungsphase und nicht wirklich gut zu gebrauchen.

Der Trick ist: man installiert den portierten Apache Webserver, legt seine PDF Files in dessen document root Verzeichnis (/Library/WebServer/Documents) und ruft in Safari die URL http://127.0.0.1/mein_pdf_file.pdf auf – Bingo! Happy

Man kann dann natürlich auch Bookmarks auf die PDF Files anlegen und diese sogar noch mittels des seit Firmware 1.1.3 neuen WebClip Features als Icon auf den HomeScreen legen. Happy

Ich hab mir auf diese Weise Icons gemacht, die dann direkt zu meinen Bus- & Bahnlinien-PDF-Fahrplänen führen, die ich morgens und abends brauche, wenn ich zur Arbeit bzw. nachhause fahre...

Wenn man's schön machen will, legt man sich natürlich eine Webseite an, die die PDF Files hübsch auflistet, so dass man in Safari dann auf das gewünschte File klicken kann.

Viel Spaß beim Umsetzen! Winking
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iPod touch 1.1.3 Features

So. Hab mal ein etwas besseres Video gemacht als das erste bei Youtube.
Dieses zeigt ein paar der neuen Features und ist mit einer richtigen digitalen Videokamera aufgenommen und in iMovie'08 geschnitten.

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HP35s Taschenrechner von HP

HP35sHewlett Packard hat mal wieder einen neuen Taschenrechner herausgebracht. Und eins vorneweg: diesmal einen vernünftigen! Winking

Der Anlass war das 35-jährige Jubiläum des ersten HP Taschenrechners im Jahr 2007. Im Jahr 1972 brachte HP den ersten TASCHENrechner heraus, den HP35. Bei so vielen Fünfunddreißigs war ja klar, dass der Jubiläumsrechner auch HP35 heißen musste! Und da er scientific ist, heißt er 35s.

Vieles fällt positiv auf. Allem voran die Verarbeitung. Da hatte sich HP ja in den letzten Jahren durch chinesische Billigproduktion einige Patzer geleistet (ich erinnere da nur mal als Beispiel an den HP-6 und HP-6s).

HP35s SchrägsichtDer neue HP35s hat vor allem mal wieder richtig gute Tasten. Wie von HP gewohnt, sind sie vorne unten abgeflacht und mit der blauen Umschaltfunktion bedruckt. Die gelbe Umschaltfunktion steht über der jeweiligen Taste. Neben blau und gelb gibt es noch eine rote Beschriftung mit Buchstaben, vorne unten rechts auf manchen Tasten. Diese stehen für die Speicherregister.

Die Größe der Tasten ist sehr ordentlich, wie früher quasi. Ebenso der Druckpunkt: man spürt wieder den gewohnten, satten "Klick".

Das Display ist zweizeilig, aber nicht grafikfähig wie das vom HP42s. Stört aber nicht. Für richtige Grafikanwendungen finde ich auch die Auflösung der aktuellen Grafikrechner von HP zu niedrig. Und der HP35s kann auch ohne Grafik irre viel.

HP35s SeitenansichtDie Bauform ist schön schlank. Als Batterien werden zwei Knopfzellen vom Typ CR2032 verwenden (im Lieferumfang enthalten). Das macht das Gehäuse zwar flach, ist aber nicht ganz so schön als wenn man normale Typ AAA Batterien oder Akkus hätte.

Das beigelegte, deutsche Handbuch genügt auch endlich mal wieder alten HP Ansprüchen und bringt mit seinen zahlreichen Beispielen und den Anhängen einen echten Mehrwert und viel Wissen mit. Die paar kleinen Übersetzungsfehlerchen kann man geflissentlich übersehen (es wurde ab und zu vergessen, aus dem Spanischen zu übersetzen; das betrifft aber nur einen Absatz auf der Rückseite und die Fußzeile und den Titel im Index hinten).

Was die Features des Rechners betrifft verweise ich lieber auf HPs entsprechende Produktseite, muss ich ja hier nicht wiederholen.

Das mitgelieferte Hardcase ist nicht so hart, wie man bei der Bezeichnung vermuten könnte. Also nicht so wie bei früheren TI Rechnern aus Hartplastik, aber auch nicht so weich wie die bei den ersten HP48SX Modellen mitgelieferten Nylon Taschen.

HP35s Hardcase 1HP35s Hardcase 2HP35s Hardcase 3
Es hat einen Reißverschluss an der Seite, den man "in beiden Richtungen" öffnen kann (siehe Fotos). Alles in allem hat man ein gutes Gefühl, wenn man seinen Rechner in dieses Case eingepackt hat. Er ist gut geschützt.

Den ansonsten rundum sehr guten Eindruck trübt bei mir lediglich ein leichtes Klappern des Batteriedeckels, was aber nicht weiter stört.

HP35s PDFHier gibts ein hübsches PDF File mit einigen weiterführenden Infos zum HP35s, auch Performance Tests.

Man darf gespannt sein, was HP als nächstes im Taschenrechner Sektor herausbringt. Ich finde die schon seit dem Erscheinen des ersten Modells (HP48SX) geringe Auflösung der Grafikrechner-Displays äußerst bedauerlich. Konkurrent TI hat hier eindeutig die Nase vorn und iPhone wie iPod touch zeigen, was Displaytechnik heute kann...

Wann gibts also endlich den ersten Grafiktaschenrechner mit Farb-Touch-Display? Zoomen mit zwei Fingern in eine 2D- oder 3D-Grafik, das wär mal was!
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iPod touch 1.1.3 Jailbreak Happy

iPod touch 1.1.3: wackelnde IconsGestern abend damit zugebracht, meinen iPod touch auf die neue Firmware 1.1.3 zu bringen. Hat dann auch geklappt, nach einigen Klimmzügen und Hilfe aus dem einschlägig bekannten IRC Kanal #Touch auf irc.osx86.hu.

Auf einem Foto (wie links) sieht man das nicht so gut, obwohl ich eine lange Belichtungszeit wählte und man, wenn man GANZ genau hinschaut, das Wackeln der Icons nur erahnen kann.

Daher hab ich noch ein Filmchen gemacht, aber weil ich keine dolle Kamera habe, konnte ich das nur mit meiner Handy-Kamera machen. Und das Ergebnis ist leider super unscharf:



Na, immerhin...

Der ganze Prozess war schwierig. Denn der Hack war ja noch ganz frisch, vom selben Tag (gestern). Und die Hacker stürzen sich offenbar immer erstmal nur aufs iPhone. Der iPod touch hat da aber ein paar Besonderheiten gegenüber dem iPhone und deswegen muss man für ihn auch nochmal Anpassungen machen.

Nach dem Herunterladen des 1.1.3 Jailbreak Paketes für den Mac und Starten des Prozesses (läuft in einem Terminalfenster), wurde ersteinmal die 1.1.3er iPhone Firmware geholt. Dann ausgepackt, gepatcht und auf den iPod touch zurückgespielt.
Das klappte zwar, der Touch bootete normal, aber es fehlten ein paar Anwendungen, insbesondere MobileMail. Und das Wackeln und Verschieben der Icons klappte auch nicht. Die Wetteranwendung hatte alle Orte vergessen, wie auch die Stocks Anwendung die eingetragenen Aktien. Und natürlich waren alle von mir unter 1.1.2 installierten 3rd party Anwendungen weg (aber das war ja zu erwarten).

Schnell lernte ich, dass noch einige Dinge zu tun sind: erstmal via Installer das Paket "1.1.3 Touch Apps" von der Source modiphone.net installieren, hieß es. Das brachte aber keine Änderung für das Problem der nicht-wackelnden Icons.

Dann tauchte im IRC Kanal die Theorie auf, man müsse das SpringBoard .plist File ändern. Es gibt deren zwei im Verzeichnis /System/Library/CoreServices/SpringBoard.app: N45AP.plist und M68AP.plist.

Während das M68AP.plist File offensichtlich für das iPhone ist ...
M68plist

scheint das N45AP.plist File für den iPod touch zu sein:
N45plist

Aber das ist ja nichts neues. Neu war für mich hingegen, was passiert, wenn man das N45AP.plist File umbenennt (sichert) und eine Kopie des iPhone-spezifischen M68AP.plist Files N45AP.plist nennt.
Bootet man den iPod touch dann neu, verhält sich dieser wie ein iPhone! Man hat die Telefonieanwendung, die SMS Anwendung, er versucht sich ins Netz einzubuchen (und meldet dann nach einer Weile natürlich "No Service" links oben, wo man "iPod" gewohtn ist zu sehen), bringt eine Aktivierungs-Warnmeldung, zeigt in der Photo-Anwendung einen Ordner für die Camera-Photos an etc.pp.

Nur: die Mail-Anwendung fehlte immer noch und die Stocks-Anwendung zeigte bei mir mittlerweile nur noch das Default Programmicon was wir auch von Mac OS X kennen. Abgesehen davon war das natürlich nicht hübsch, links oben immer "No Service" stehen zu haben und manche aus dem IRC Channel berichteten auch, dass sie immer wieder die Aktivierungsmeldung bekamen.

Diese Umbenennung der .plist Files machte ich also wieder rückgängig.

Dann tauchte schließlich der entscheidende Hinweis auf, der aus zwei Dingen besteht: (1) das Paket "1.1.3 Touch Apps" muss deinstalliert werden und (2) es gibt einen Patch für die SpringBoard Anwendung, der ihr endlich beibringt, dass sie auf einem 1.1.3er iPod touch läuft. Beides ausgeführt und auf einmal funktionierte alles wie gewünscht, inkl. der wackelnden Icons. Happy

Die neue Google Maps Applikation funktionierte zwar schon gleich nach dem ersten Schritt, aber wenn man im Adressbuch (was auch mal fehlte) auf eine Adresse eines Kontaktes tappte, landete man nicht mehr in GoogleMaps. Das klappt jetzt auch wieder. Also also prima.

Hier ein paar notwendige Links:
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Go studieren in Südkorea

Goban Icon von www.sente.chHm. Vielleicht sollte ich das auch machen: in Südkorea gibt es die weltweit einzige (private) Uni, an der man Go studieren kann. Der Deutsche Louis Hacker macht das jetzt. Nachzulesen bei Spiegel Online.

Oh, das hübsche Goban (="Gobrett") Icon gehört zur wundervollen Software Goban von sente.ch für OS X und ist verlinkt! Winking
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Bobby Fischer ist tot.

Wers noch nicht mitbekommen hat: der exzentrische, ehemalige Schachweltmeister Bobby Fischer ist gestorben: Meldung auf Spiegel Online.
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Adobe kuler

Adobe kuler GUIWenn es euch wie mir geht und ihr das Zusammenstellen von "kompatiblen" Farben für (z.B.) eine Website mühsam findet, hätt' ich da 'was für euch: kuler von Adobe. Keine Angst, ist nicht so teuer wie sonst alles was von Adobe kommt. Es kostet nämlich gar nix! Happy


Kuler ist (nicht nur) eine Webapplikation und Adobe investiert in diesem Bereich ja schon seit einiger Zeit massiv. Selbst eine Photoshop "online" Variante soll ja demnächst erscheinen und die Web-Textverarbeitung Buzzword wurde kürzlich von Virtual Ubiquity übernommen.

Adobe's AIR Technologie macht es möglich, dass Anwendungen sowohl auf einem Windows Desktop, als auch einem Mac Desktop als auch innnerhalb eines Webbrowsers laufen.

Auf der Adobe Labs Seite zu kuler gibt es deshalb auch entweder die Möglichkeit, kuler direkt im Webbrowser auszuprobieren oder die Desktop-Variante zu laden, welche dann das AIR Runtime Modul benötigt (aktuell ist die beta3, die es seit 12. Dezember 2007 gibt). Übrigens: unter OS X gleich mit dem FireFox downloaden; bei Safari gibts Probleme mit dem Auspacken (.bz2 / .cpgz Schleife).

Die Desktop Variante ist aber recht unspektakulär, denn zum tatsächlichen Erstellen von Farbzusammenstellungen springt man dann doch wieder in den Webbrowser zur dortigen kuler Applikation.

kuler basiert auf Flash und ActionScript 3.0, wie man auf der kuler Adobe Labs Seite nachlesen kann.

Ruft man die kuler Website im Browser auf, landet man zunächst einmal auf der Seite, auf der man Farbzusammenstellungen browsen und suchen kann:

Adobe kuler
So ein Farbset ist auch vertaggt, so dass man prima fündig wird bei der Suche.


Na und dann vor allem die Möglichkeiten, Farbsets zu erzeugen! Das macht Spaß. Ein Farbset besteht immer aus fünf Farben und auf der Create-Seite sieht man diese nebeneinander. Unter jedem Farbquadrat sieht man die HSV-/RGB-/CMYK-/LAB- und Hex-Werte, die die jeweilige Farbe definieren.

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Die mittlere Farbe ist die Basisfarbe und die anderen vier kann man entweder durch intelligente Regeln dazu passend errechnen lassen oder – wie auch die Basisfarbe selbst – durch Eingabe der entsprechenden Farbraumwerte oder Bewegen der Slider ändern.

Es gibt sechs verschiedene intelligente Regeln: Analogous, Monochromatic, Triad, Complementary, Compound und Shades. Hier ein paar Beispiele zu einer orangenen Basisfarbe (#FF7828):

Analogous

Hier liegen die Farben innerhalb eines ca. 60° Winkels initial auf dem selben Kreis, auf dem auch die Basisfarbe liegt. Sprich: sie haben alle den selben Sättigungs- und Helligkeitswert, aber leicht unterschiedliche Farb-/Huewerte:

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Natürlich kann man die kleinen, kreisrunden Farbanfasser auch interaktiv bewegen, um einzelne Farben leicht anzupassen. Das gilt für alle Modelle, aber je nach Modell bewegen sich die anderen vier kleinen Farbscheiben auf spezielle Weisen mit.
Hier beim Analogous Modell wird z.B. darauf geachtet, dass die Winkel zwischen den Farben immer alle gleich bleiben.

Monochromatic

Hier liegen die Farben alle auf der Strecke [Weißpunkt, Basisfarbe], haben also den selben Farb-/Huewert, bekommen initial aber unterschiedliche Helligkeits- und Sättigungswerte:

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Triad

Hier liegen die Farben auf den Winkelhalbierenden eines gedachten, gleichseitigen Dreiecks, haben also v.a. unterschiedliche Farb-/Huewerte:

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Complementary

Bei diesem Modus liegen die Farben auf einer Geraden durch den Ursprung (Weißpunkt) und die Basisfarbe, liegen also im Farbkreis mehr oder weniger "gegenüber" und sind damit bekanntermaßen Komplementärfarben:

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Compound

Das Compound Modell ist nicht ganz so einfach. Hier gibt es zunächst eine zur Basisfarbe "fast" komplementäre Farbe, die aber nicht exakt 180° entfernt ist. Zwei weitere Farben liegen dann in der Nähe der Basisfarbe und eine in der Nähe der fast-komplementären Farbe. Interessant hier: beim interaktiven Verschieben der Farben bleiben die Winkel fix. Lediglich die Entfernung zum Weißpunkt und natürlich die Position im Kreis kann man ändern. Aber die (Winkel-)Relationen untereinander bleiben konstant:

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Shades

Das Shades Modell ist dem Monochromatic Modell sehr ähnlich, hier liegen die Farben aber aussließlich "auf" der Basisfarbe, haben also die selben Farb-/Hue- und Sättigungswerte. Die Unterscheidung liegt hier ausschließlich im Helligkeitswert:

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Jederzeit kann man jeder der fünf Farben zur neues Basisfarbe machen und so in Kombination mit diesen Modi oder durch manuelles Werteändern neue Paletten erzeugen.

Das alles ist sehr schön und funktioniert reibungslos. Aber was macht man nun, wenn man eine Farbzusammenstellung produziert hat, die einem gefällt? Man gibt ihr einen Namen und passende tags und speichert sie im persönlichen "Mykuler" Bereich ab. Der Weg "nach draußen" aus kuler heraus geht über das Adobe Swatch Exchange Format. In diesem kann man seine Kreation speichern und anschließend in Photoshop bei den Farbfeldern hinzuladen.
Natürlich kann man auch jederzeit die Hex-Werte der Farben per copy&paste in seine Lieblings-Webseiten-Bastel-Software übertragen.

Alles in allem ein sehr schönes und brauchbares Programm.

Für den (Website-)Programmierer gibt es sogar ein API für kuler. Hier im Adobe Labs kuler Wiki kann man im Detail nachlesen, was damit alles möglich ist (z.B. Farblisten als RSS Feed abonnieren etc.)

Für die Mac Freunde unter uns sei noch das (kommerzielle und mit $50 nicht ganz billige) Programm Color Schemer Studio erwähnt, welches auf ähnliche Weise die möglichst geschmackvolle Zusammenstellung von Farben erlaubt, darüber hinaus aber noch einige Features mehr bietet, wie z.B. die Simulation diverser Farb-Seh-Schwächen! Sehr interessant.Bild 12
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Adobe Buzzword

Die Adobe Labs sind anscheinend extrem fleißig. Ich berichtete ja schon von Thermo und Kuler. Diesmal gehts um eine (weitere) Textverarbeitung im Webbrowser mit Collaboration Features: Buzzword.

Buzzword Oberfläche

Wer erinnert sich noch an Writely, die Textverarbeitung im Browser aus der dann Google Docs wurde? Wurde damals von der Firma Upstartle entwickelt und im März 2006 von Google gekauft.

Offenbar meinte Adobe, dass sie dem etwas entgegensetzen müssen und kauften vor kurzem die Firma Virtual Ubiquity und deren mee-too Produkt Buzzword.

Buzzword basiert auf Flash und Flex und sieht schon extrem schick aus. Natürlich ist es vom Funktionsumfang her weit von einem MS Word entfernt (wie auch Google Docs' Textverarbeitung). Aber dennoch: für das gemeinsame Arbeiten an einem Whitepaper oder einem anderen, nicht zu komplexen Dokument reicht es allemal. Und die hübsche Optik macht Spaß, so dass man gerne damit arbeitet (Flashplayer 9 vorausgesetzt).

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Buzzword kann Kopf- und Fußzeilen, Grafiken (auch schön mit verschiedenen Textflussoptionen), Tabellen, Listen und hat prima Kommentierungsfunktionen. Als angemeldeter User kann man zu jedem Dokument verschiedene Rollen haben: Autor (darf alles), Überarbeiter (darf Kommentare schreiben) oder Leser (darf nur lesen).

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Hochsensible Geheimdokumente sollte man freilich nicht mit Buzzword bearbeiten, denn wie auch bei Google Docs liegen alle Dokumente irgendwo auf der Welt im Internet auf einem Server. Wer fühlt sich dabei wohl? Ich nicht. Und das wird, glaube ich, auch ein Grund sein, weswegen sich diese Art von Textverarbeitung (oder auch Tabellenkalkulation bei Google Docs oder Bildbearbeitung bei Adobe Photoshop "online") noch lange nicht durchsetzen wird.

Hier gibts noch ein interessantes Video von Virtual Ubiquitys office closing party.

Und wer auf dem aktuellen Stand rund um Buzzword bleiben will, der sollte sich das offizielle Buzzword Blog bookmarken.
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Zukunft der Anwendungsentwicklung?

Der Adobe Newsletter brachte letztens ein interessantes Video zu Adobes zukünftigem Produkt codenamed "Thermo".

Das Video sagt eigentlich alles... Daher nur kurz: mit Thermo kann man sich sein GUI in Photoshop erstmal zeichnen und dann die gezichneten Elemente in ein tatsächlich funktionierendes GUI mit Listen, Scrollbars, Eingabefeldern etc. umwandeln.
Thermo produziert dann (leider nur) Flex Programmcode für dieses GUI, so dass man seine Flex Anwendung einfach drumherum basteln kann.

Die Adobe Labs Wiki Seiten zu Thermo sind noch nicht so umfangreich und man kann leider auch noch keine beta-Version downloaden.

Ich hoffe SEHR, dass ich diese sehr schöne neue Art der Umwandlung eines GUI Entwurfs in Programmcode mal in Apples Xcode und InterfaceBuilder sehe!! Winking
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MacWorld Keynote 2008

Heute abend hatten wir (wir = verrückte Apple Fans) mal wieder unser "Hochamt": Steve sprach zu uns auf der Keynote der MacWorld 2008 in San Francisco.
In genau dem selben Saal, in dem ich auch schon war und seiner Keynote auf der WWDC07 live lauschte.

Also, gleich in Medias res: was gibt es Neues?

Steve gliederte seine Keynote zwar in vier Teile, aber ich hab da mindestens fünf gesehen:

  1. Time Capsule
  2. Neue Firmware fürs iPhone (und den iPod touch)
  3. Filmverleih im iTunes Store
  4. Apple TV "Take 2"
  5. MacBook Air

Time Capsule


Time CapsuleYES! Da hab ichs endlich mal richtig gemacht! Noch vor wenigen Tagen hatte ich die Faxen dicke mit meinem mehr schlecht als recht laufenden D-Link WLAN Router und war SO kurz davor, eine Apple Airport Extreme Basisstation zu kaufen. Aber dann besann ich mich der Gerüchte, die man im Vorfeld der Keynote hörte und da war auch eines dabei, was besagte, dass es eine neue Airport Basisstation geben wird.
Stimmt. Gibt es jetzt. Heißt aber komischerweise ganz anders, nämlich Time Capsule. Und das kommt daher, dass diese neue Basisstation jetzt eine interne Festplatte enthält (die tech specs sprechen von einer S-ATA "serverniveau" Platte). Und zwar in zwei Varianten: 500GB oder 1TB.
Und das, was man jetzt schon vermutet ist wahr: ja, das Wort "Time" steckt deshalb im Produktnamen, weil man nun das neue Leopard Feature "Time Machine" mit dieser Basisstation drahtlos nutzen kann!
Schon als wir Leopard das erste mal auf unseren MacBooks sahen und Time Machine starteten, fragten wir uns: "Naja. Schön und gut. Aber Backup auf einer externen Platte -- an einem Notebook?". Uncool.
Dafür ab jetzt umso cooler, nämlich Time Machine Backup drahtlos. Happy
Ansonsten ist es eine vollwertige AirPort Basisstation mit 802.11n und dem USB Port für Drucker oder eine weitere Festplatte, die dann immer im Netz zur Verfügung steht.
Preise? 500GB: €299,- und die 1TB Version: €499,- (happich...)
Verfügbarkeit? Im Februar.

iPhone Firmware 1.1.3


Google Maps auf dem iPhoneAlso waren auch diese Gerüchte wahr. Jawohl: das iPhone kann jetzt lokalisieren, wo man sich befindet. Und das ohne GPS. Sondern anhand der GSM Funkzellen in Kombination mit eventuell vorhandenen WiFi Hotspots (angemeldet muss man da nicht sein, es genügt, dass WiFi eingeschaltet ist). Das ist wohl das neue Hammer-Feature in der neuen Maps Applikation, die mal wieder vom GUI Design her ein Hingucker ist. (Kai, hast Du da die Strippen gezogen? Winking)
Weitere neue Features sind die Möglichkeit, die Icons auf dem Home Screen umsortieren zu können (zu goldig, wie das umgesetzt wurde mit den kleinen zitternden Icons) und auch auf mehrere Seiten zu verteilen und die Möglichkeit, SMSe auch an mehr als eine Person zu schicken.
Weiterhin gibt es jetzt (endlich!) wieder die Liedtexte bei Songs und man kann sich ein Bookmark als Icon auch in den Home Screen legen (heißt "WebClips").
Außerdem kann man jetzt wohl auch Geschenkgutscheincodes im iTunes WiFi Store einlösen.
Ein Freund von mir hat die neue Firmware schon drauf und ist begeistert. Er wurde bis auf 20m genau lokalisiert! Happy

Fünf Freunde für den iPod touch


Da stellte sich natürlich umgehend die Frage: und der iPod touch? Was von all diesen schönen iPhone Neuerungen gibt es auf dem "iTouch"? Antwort: nahezu alles! Happy

Erstmal: Apple macht die fünf fehlenden Anwendungen, die wir vom iPhone her kennen und die auch auf dem iPod touch Sinn machen, jetzt auch offiziell auf dem iTouch verfügbar: Mail, Maps, Notes, Weather und Stocks gibt es jetzt auch auf meinem Lieblingsspielzeug. Kleiner Wermutstropfen: nur auf neuen iTouchs sind sie vorinstalliert, wir Benutzer von "alten" iTouchs müssen die Apps für €17,99 nachkaufen. Aber das ist ja so gerade noch erschwinglich.

iPod touch Apps im iTunes Store kaufbarSuper interessant in diesem Zusammenhang: die Apps kauft man im iTunes Store, so wie man auch Spiele für die anderen iPods kauft (siehe Screenshot). Das dürfte ein erster Hinweis auf zukünftig kaufbare Anwendungen sein, die dann mit dem SDK (ab Februar) entstehen.

Jetzt aber der Knaller vorneweg: laut Apples Webseiten zum iPod touch soll auch auch auf ihm mit der neuen Maps Anwendung möglich sein, sich zu orten! Freilich dann nur unter Ausnutzung von WiFi Hotspots. Dafür muss lediglich WiFi eingeschaltet sein. Sicherlich wird das bei weitem nicht so genau sein können und nicht so oft und nicht so gut funktionieren wie mit dem iPhone im GSM Netz. Aber immerhin. Das muss ich mir unbedingt baldigst ansehen!

Über die Anwendungen Notes, Weather, Stocks und Mail muss ja nicht mehr viel gesagt werden, man kennt sie vom iPhone. Sie laufen auf meinem ("gejailbrokenen") iPod touch schon lange und gut. Aber auch die neuen Features, also das Customizen des Home Screens, die Song-Lyrics, das Einlösen von iTunes Store Gutscheincodes, die WebClips, Kapitel, Audiospuren und Untertitel bei Filmen ... all das wird am iPod touch jetzt auch gehen. WOW! Super! Happy

Filmverleih im iTunes Store


Auch dies konnte man im Vorfeld der MacWorld als Gerücht vernehmen: Apple wird einen Filmverleih im iTunes Store anbieten. Stimmt. So ist es. Aber ab sofort erstmal nur in den USA (wie immer) und "im Laufe des Jahres" (immerhin!) dann auch außerhalb der USA. Was immer das nun genau für Deutschland heißt.

Kurz und knapp die Konditionen: Nach dem Erwerb ($2,99 für "alte" Filme, $3,99 für brandneue und $4,99 für HD Filme) hat man 30 Tage Zeit, den Film zu starten. Wenn man das Anschauen begonnen hat, hat man 24 Stunden Zeit, den Film zu Ende zu sehen. Oder mehrmals auf verschiedenen Geräten (iPhone, iPods, Apple TV, Mac).
Neue Filme sind 30 Tage nach Erscheinen der DVD verfügbar und bereits jetzt sind über 1000 Filme vorhanden. (HD: über 100.)
Nahezu alle Studios machen mit: Touchstone, Miramax, MGM, Lionsgate, Newline, FOx, WB, Disney, Paramount, Universal und Sony.
Die neue iTunes Version gibts schon (7.6), iPod Updates folgen.

Apple TV "Take 2"


HD Filme? Hat da jemand von HD Filmen gesprochen? Ja gut, aber 1080 Zeilen hat jetzt nicht jedes MacBook und schon gar kein iPod oder iPhone.
Aber ein schöner, großer HDTV Fernseher, der könnte das.

Apple TV V2 GUIGenau. Den schließt man dann an das neue Apple TV an und braucht keinen Rechner mehr. Weder Mac noch PC. Das neue Apple TV V2 kann viel viel mehr. Filme kaufen oder leihen und abspielen, TV Serien kaufen und abspielen, Musik kaufen und abspielen, Podcasts, Flickr Fotos, .Mac Fotos, YouTube Videos. Alles direkt am Fernseher. Man kann sehen, welche anderen Filme von Benutzern gemietet wurden, die auch den Film gemietet haben, für den man sich gerade interessiert.

Und jetzt der Knüller: das ist gar keine neue Hardware – das alles ist lediglich ein reines (und kostenloses!) Software Update, erhältlich in zwei Wochen. Wow.

Ich muss sagen: da wird das AppleTV schon bald interessant. Noch dazu, wo sie auch noch den Preis gesenkt haben: von bisher $299 auf $229. Leider spiegelt sich das im deutschen Apple Online Store noch so gar nicht wieder. $229 wären ca. €150, aber stattdessen kostet der Spaß €299! Sad (Und das für die 40GB Einstiegsversion... Die 160GB Version kostet dann €399...)

MacBook Air


Und dann der Kracher des Tages: JA! Schließlich erwies sich auch dies als wahr: es gibt ein neues Notebook von Apple. Ja, Steve bezeichnete es sogar als eine neue Notebook-"Reihe". Da wir von "unserer" Firma natürlich keine halben Sachen gewohnt sind, hat Apple sich ordentlich angestrengt und Steve konnte das dünnste Notebook der Welt präsentieren: das MacBook Air.

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Wenn man es mit einem der bisher dünnsten Notebooks, dem Sony TZ vergleicht, ist das 1.3 kg leichte MacBook Air an seiner dicksten Stelle immer noch dünner, als das Sony an seiner dünnsten Stelle!

Flugs die wichtigsten Eckdaten: 1.6GHz oder 1.8GHz Core 2 Duo Prozessor, 2GB RAM (derzeit im Store keine weiteren Optionen), 80GB 1.8" Parallel-ATA-Platte (4200U/min) ODER 64GB SSD (gegen gehörigen Aufpreis). Ein 13.3" Display mit LED Hintergrundbeleuchtung (1280x800 Pixel), fullsize Tastatur, KEIN CD/DVD Laufwerk eingebaut (klar, bei der geringen Bauhöhe). Aber man kann ein USB-Laufwerk (Superdrive) dazu kaufen für $99.

"Kaufen?" hör ich euch sagen? Warum ist das nicht dabei? Ganz einfach: Weil man es fast nicht mehr braucht. Denn: es gibt einen weiteren schlauen Coup von Apple, genannt "Remote Disc": man kann einfach ein Disc-Laufwerk eines in der Nähe (im Netz) befindlichen Macs oder PCs (!) "hijacken" und es sieht auf dem Leopard Desktop aus und verhält sich wie wenn es ein eingebautes Laufwerk wäre. Happy

Es gibt einen Video-Ausgang (Micro-DVI, VGA, Composite) und einen Audio-Ausgang. Natürlich eine eingebaute iSight und die hintergrundbeleuchtete Tastatur.

Was fehlt: es gibt kein (Kabel-)Ethernet, dafür hat es WLAN 802.11n (und Bluetooth) eingebaut.
Es gibt kein Firewire, auch kein 4-poliges. Ja, das ist schade. Dafür gibt es einen (ja, nur einen) USB 2.0 Port.

Der Akku hält angeblich fünf Stunden, das wäre ja mal schön.

Interessant am Rande: Apple hat Intel gefragt, ob sie nicht den Core 2 Duo Prozessor kleiner machen können. Und Intel hat das prompt gemacht. Um 60% haben sie den Prozessor verkleinert. Für Apple. Das muss eine ganz schön dolle Beziehung sein. Oder hat Intel sowas in der Art schonmal auf Wunsch eines anderen Computerherstellers gemacht? Nicht dass ich wüsste...

Der Akku des MacBook Airs belegt übrigens ca. 60% des gesamten Innenlebens.

Der Preis: $1799 für das Standardmodell (1.6GHz, 80GB Platte), was im deutschen Store dann zu €1699 geworden ist. Immerhin keine 1:1 Umrechnung.

Steve ist sichtlich (und zu recht!) stolz:

Bild 11

Besonders schön sind die neuen Multi-Touch Gesten, die auf dem schönen großen Touchpad des MacBook Air funktionieren. Schaut euch da mal das entsprechende Video auf den Apple Seiten an. Man kann nur hoffen, dass diese Gesten auch per Leopard Update dann mal auf einem MacBook (Pro) funktionieren werden!

Fazit


Was fehlt? Schon wieder keine neuen Cinema Displays! Was dauert denn da so lange, verflixt noch mal!? Ich hätte wirklich gerne mal ein 30" Display, aber das uralte kauft man natürlich nicht! Wie lange muss man da noch warten?

Und kein iPhone V2 mit HSxPA und GPS. Na gut. Das wäre auch etwas zu früh gewesen.

Es bleibt wie immer ein spannendes Jahr mit Apple! Herrlich! Happy

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Motion macht Spaß


(Quicktime H.264 encoded, 5.7MB)
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RapidWeaver Themes mit Farben

So langsam hab ich den Dreh raus, wie man bei RapidWeaver diese neue Art von Themes machen kann. Ich meine die, bei denen man selbst einige Farben festlegen kann, die dann in den CSS Dateien verwendet werden können. Im Page Inspector sieht das ja dann ungefähr so aus:

RapidWeaver Themes: eigene Farben

Das Geheimnis liegt in der XML Datei Theme.plist, welche sich im Hauptverzeichnis eines Themes befindet, also i.d.R. hier: ~/Library/Application Support/RapidWeaver/MeinTheme.rwtheme.
Diese .plist Datei kann man natürlich schön im Property List Editor, der mit der Installation von Apples Developer Tools kommt, öffnen. Die 20 Farben, die man in obigem Screenshot sieht, finden ihre Entsprechung dann in 20 Dictionary Knoten, nummeriert von 0 bis 19:

Farben im XML File Theme.plist

Die vier RMStyleGroups (0 bis 3) korrespondieren dabei mit den vier Vorlagenstilen, die man im Page View Inspector sieht, wovon eben der vierte Knoten "Farben" heißt:

Vorlagenstile im PageInspector

Ihre Knotennamen "Breite", "Icons", "Sidebar" und "Farben" finden sich im XML File dann wieder und zwar gleich in mehreren Sprachen, da Themes durchaus localized sind:

Bild 4

Aber zurück zur Definition und zum Umgang mit den Farben.
Nehmen wir an, ich möchte eine neue Farbe in mein Layout einbringen, welche der Benutzer des Themes ändern können soll. Zum Beispiel die Textfarbe einer h5 Überschrift.

Wir gehen folgendermaßen vor: zuerst fügen wir einen entsprechenden neuen Directory Knoten ins Theme.plist File hinzu. Dafür eignet sich m.E. besser ein Texteditor als der Property List Editor, denn da können wir schön mit copy&paste arbeiten.
Flugs also den Texteditor der Wahl gestartet (ich nehme immer gerne TextMate) und zur Stelle des letzten solchen Eintrags navigiert:

Theme.plist im Texteditor

Den markierten Block copy&pasten wir direkt darunter und passen die Strings entsprechend an. Beim "Tag" denken wir uns einen geeigneten Namen aus; dies ist der Variablenname, der im nächsten Schritt ins Stylesheet File eingebaut wird. Das Ergebnis könnte also so aussehen:

Bild 6

Als nächstes muss man wissen, dass alle Farben, die auf diese Weise festgelegt werden, nicht im "normalen" CSS File, also styles.css zu definieren sind, sondern in einem anderen namens colourtag.css. Wir ergänzen also in diesem File:

h5 {
    color: %colour_h5_text%;
}

Das war's! Leider habe ich noch keinen Weg gefunden, RapidWeaver beizubringen, das neue Theme auch direkt zu benutzen. Daher muss man einmal RW beenden und neu starten, erst dann taucht das neue Farb-Kästchen auch im Page Inspector auf:

Neues Farbkästchen im PageInspector

Kleiner Test in h5.


Klappt. Happy
Dass diese h5 Überschrift auch noch eine hellgraue, gepunktete Linie unter dem Text hat, liegt daran, dass die dafür notwendigen CSS Formatierungen dann wiederum im File styles.css stehen:

h5 {
    letter-spacing: 0px;
    margin: 0 0 -8px;
    font-size: 1.1em;
    font-weight: bold;
    border-bottom: 1px dotted #ccc;
}

Aber eben nicht die Farbe, die steht ja in colourtag.css.

Viel Spaß! Winking

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House MD Titelmusik

House MD DVD Cover Season 2Eine der vielen US TV Shows, die wir gerne sehen, ist die mehrfach mit Preisen (Golden Globe, Emmy etc.) ausgezeichnete Serie House MD. Wir schauen sie meist im Original, also auf englisch, aber die Serie läuft ja auch im deutschen Fernsehen (unter dem Namen "Dr. House") und zwar derzeit auf RTL.

Interessanterweise hat aber die deutsche Version eine andere Titelmusik als die US-Version. Während man im Original einen (instrumentalen) Ausschnitt des Titels "Teardrop" von Massive Attack hört, klingt die Titelmusik der deutschen Version zwar irgendwie ähnlich, aber es ist definitiv nicht Teardrop. Dies hatte lizenzrechtliche Gründe. Für die non-US Versionen wurde eigens eine neue Titelmusik komponiert. Details dazu kann man prima hier oder – wie so oft – hier bei Wikipedia nachlesen.
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Generated Content mit CSS

Ja da schau her! Man lernt nie aus.

Ich wusste zum Beispiel noch nicht, dass man mit Cascading Style Sheets (CSS) auch Content generieren kann. Für mich war das bisher etwas, um vorhandenen (HTML) Content zu formatieren. Aber nein, Stylesheets können auch Text bzw. HTML Code produzieren!

Und das geht zum Beispiel so.

h2:before {
    content: 'Chapter ';
}

Aha. Hier wird dann also bei der Verwendung des h2 tags immer der Text "Chapter " davorgesetzt.

Abgesehen von der :before Pseudoklasse gibt es noch die :after Pseudoklasse. Diese bestimmen, wo der generierte Content erscheinen soll: vor oder nach dem angegebenen Selektor.

Hinter dem Property-Namen content: kann jetzt aber auch nicht nur ein konstanter String stehen (wie im Beispiel oben; der übrigens auch HTML Code enthalten kann!), sondern noch so einiges mehr und das Schöne ist: man kann sie alle kombinieren, indem man sie einfach durch ein Leerzeichen getrennt hintereinanderschreibt.

Die folgenden Werte gibt es:

url()

In Klammern gibt man eine interne oder externe URL an und kann so z.B. eine Grafik oder ein Audiofile einbauen. Wenn man also nach jeder h2 Überschrift zweimal nacheinander ein kleines Ornament zur Trennung vom folgenden Text haben will, schreibt man ins CSS File:

h2:after {
   content: url(images/ornament.png) url(images/ornament.png);
   display: block;
}

attr()

Hier schreibt man in Klammern den Namen des Attributs, dessen Inhalt man darstellen will. Schöner Anwendungsfall: will man unter jedem Bild eine Bildunterschrift haben, erfasst man diese einfach im alt Attribut des Bildes und schreibt dieses nach dem Bild raus:

img:after {
   content: attr(alt);
   display: block;
}

counter()

Hiermit kann man dem Browser das Zählen beibringen – aber eine Erklärung würde den Rahmen dieses Blog-Beitrags sprengen. Auf Wunsch gern ein anderes Mal ... Winking

inherit

Verwendet man inherit als Wert der content Property, wird einfach der bei dem Vaterelement angegebene content verwendet. (Reminder: CSSs sind ja hierarchisch, daher auch das "Cascading" im Begriff.)

open-quote/close-quote, no-open-quote/no-close-quote

Fügt Anführungs- bzw. Schlusszeichen hinzu. Hat aber mit der quotes Property zu tun und die wird nicht so richtig von allen Browsern unterstützt (außer Firefox und Opera). Ist ein komplexes Thema. Wer mehr wissen will, kann hier mal reinschauen.
Die "no-..." Varianten erhöhen bzw. erniedrigen den Quotationlevel um eins ohne Anführungszeichen auszugeben.

normal bzw. none

Hiermit wird kein Content hinzugefügt.


Use cases


Ein Anwendungsfall in Kombination mit Attribut-Selektoren: wenn man möchte, dass jeder Link auf seinen Seiten, der auf die eigene Homepage (also z.B. auf index.html) verweist, immer ein kleines Home-Icon (z.B. ein Häuschen) vor dem Link enthält, schreibt man ins CSS File einfach sowas hier (vorausgesetzt, das Icon liegt im Ordner images und der Filename ist "homeicon.png"):

a[href='index.html']:before {
   content: url(images/homeicon.png);
}

Oder man möchte einen kleinen Pfeil nach jedem Link haben:

a[href]:after {
   content: url(images/linkarrow.png);
}

Quelle: "CSS, DHTML & Ajax" by Jason Cranford Teague, Peachpit Press, Fourth Edition.
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HOCHauflösende Astrofotos

Ich hab ein neues Hintergrundbild auf meinem Desktop. Kai Krause hat mich drauf gebracht. In seinem "Blog" schreibt er u.a.:

"[...] die Fähigkeit Bilder in monumentaler Auflösung und Brillanz zu sehen – (gerade wieder die neuesten NASA Aufnahmen von Eta Carinae runtergeladen: 29.566 x 14.321 (!)) das alles ist jenseits aller Vorstellungen aller Generationen vor uns."


Ein wenig Googelei brachte es ans Licht: bei spacetelescope.org gibt es unglaublich beeindruckende Astronomie-Fotografien und eben auch z.B. dieses hier in 29566x14321 Pixel Auflösung. Es zeigt den Carina Nebel in ... irre groß. Genauer: auf der Seite kann man ein TIFF File herunterladen, welches über 500 MB (sic!) groß ist. Hier die Mini-Form davon:

Carina Nebel als superhochauflösendes Bild bei spacetelescope.org

Es lohnt sich aber auf jeden Fall, z.B einen Blick in die Top 100 dort zu werfen. Atemberaubend schöne Bilder dabei! — Danke, Kai! Happy

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Richling als Pofalla

Ah! Gerade mal wieder einen Kommentar zum von mir eingestellten YouTube Video bekommen, in dem Mathias Richling Ronald Pofalla im Scheibenwischer nachmacht:


Bei der Gelegenheit gesehen, dass das Video bereits über 18.000 mal aufgerufen wurde und sich auch ein bisschen Diskussion in den Kommentaren angesammelt hat.
Sowas freut einen natürlich. Happy
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Sternsinger Happy

Ist das traditionelle Dreikönigssingen eigentlich "eher" eine katholische Sache? Ich bin evangelisch und habe diese Tradition früher als Kind nicht so mitbekommen, geschweige denn mitgemacht.Weiterlesen ...
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GarageBand '08 Session

GarageBand IconHeyyyy.... So ein schöner neuer iMac 24" lädt zu 'ner Menge Sachen ein. Unter anderem musste ich unbedingt mal ausprobieren, wie GarageBand '08 in 24 Zoll (genauer natürlich: 1920x1200 Pixel Desktop) so aussieht.

Antwort: wie alles — superklasse! Endlich viel Platz für Spuren und beim Einblenden des Inspektors ("Spurinformationen") am rechten Fensterrand bekommt man nicht mehr gleich den Schreck, dass man jetzt die Hälfte seines Platzes für Spuren verliert. Ja, selbst wenn man den Loop Browser unten noch dazu einblendet bleibt immer noch genug Platz für die Spuren.

Am besten schaut ihr euch mal diesen Fullscreen Screenshot hier an:

GaragebandFullscreen

Tja, was ihr da seht ist das Ergebnis eines Nachmittags Anfang Januar 2008. Mal eben zusammengezimmert. Ganz ohne MIDI Keyboard. Teilweise selbst gemachte Spuren, dann aber auch jede Menge Loops dabei, ein paar Effekte (auch Mastering), einiges an Automation (was jetzt in der neusten Version mit jedem Parameter geht) und ein wenig die globale Tonhöhenspur genutzt — fertig war dieses Schnipselchen Musik. Nancy hat auch mitgewirkt und einige sehr gute Details beigesteuert, so z.B. den Einsatz weiterer Percussionloops (Bongos, Congas etc.)!

Ein Klick auf den Button und ihr habts auf eurer Festplatte! Winking

grabit_garageband_style

Beachtenswert auch die Performance des iMacs (2.8 GHz Core 2 Extreme): das Projekt enthält 20 Spuren, MIDI (Software-Synths) und Audio gemischt, einige Automationsspuren, jede Menge Effekte und all das berechnet der iMac in Echtzeit beim Abspielen ohne mit der Wimper zu zucken! Der kleine dreieckige "Playhead", der ja gelb, orange und rot wird, wenn die CPU überlastet ist, blieb dabei komplett weiß! Happy

Umso frustrierender dann das Erlebnis an meinem PowerMac (Dual G5 2.7 GHz mit Wasserkühlung), der das Echtzeit-Abspielen nicht meisterte, sondern stockte und stehenblieb. Sad

Freude und Erstaunen dann wieder über mein MacBook Pro 2.0 GHz Core Duo: selbst dieses spielte den Song komplett live in GarageBand ab — wenn auch der Playhead dabei teilweise arg rot wurde. Aber das kleine, tapfere Notebook hielt durch! Happy

Der RAM-Ausbau ist übrigens wie folgt: iMac: 2GB, PowerMac: 2.5GB, MacBook Pro: 2GB.

Fazit: Jo! Ich brauche einen PowerMac Ersatz! Ein Mac Pro mit acht CPU Kernen muss her! LOL! Winking

Zum Schluss als Spaß nochmal ein Full-Screenshot ohne die Panels, nur mit Spuren:

GaragebandFullscreen2

Wie man sieht, passen hier dann doch nicht mehr so ganz alle Spuren drauf. Klarer Fall: ein 30" Display muss her! Winking
HOFFENTLICH kommt Apple ENDLICH mit neuen Cinema Displays jetzt zur MacWorld Expo am 15. Januar raus!!

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Kaleidotype.

Kaleidotype IconKennt ihr die Software "Kaleidotype"? Nein? Solltet ihr aber! Sie macht süchtig. Ich weiß es. Ich sitze manchmal stundenlang davor und vergesse die Zeit.

Eigentlich ist es ein sehr einfaches Programm. Es kann (quantitativ gesehen) nicht viel. Aber das WAS es kann, ist beeindruckend!

Kaleidotype kann einen Buchstaben malen. Und diesen mehrfach. Symmetrisch. Punktsymmetrisch, um genauer zu sein. Man gibt die Anzahl der Wiederholungen (respektive punktsymmetrischen Spiegelungen) vor und ob der Buchstabe selbst (und alle seine Wiederholungen) nochmal an einer relativ zum Buchstaben senkrechten Achse gespiegelt werden soll. Dann sinds am Ende doppelt so viele Buchstaben als eingestellte Spiegelungen.

Verwirrend?

Da helfen ein paar Screenshots. Hier zunächst mal ein Gesamtüberblick, wie man sich den Desktop beim Spielen mit Kaleidotype einrichten kann:

Bild 2

Dabei sind nur zwei Fenster wirklich von Kaleidotype: das linke, große, mit dem Ornament und das oberste kleine, in dem man noch die beiden Farbwähler erkennen kann ("Inspektor"). Die anderen drei Fenster sind von Mac OS X: Zeichenpalette, Schriftartauswahl und Farbenauswahl.

Hier nochmal in 1:1 das Kaleidotype Inspektor-Fenster:

Bild 3

Ganz wichtig beim Bedienen ist noch, dass man mit der Maus im großen Fenster per drag&drop den Buchstaben bzw. das Zeichen verschieben kann. Alle Kopien/Spiegelungen/Wiederholungen bewegen sich dann in Echtzeit entsprechend hübsch symmetrisch mit und erst so kann man sich sein Lieblingsornament schaffen.

Außerdem sollte erwähnt werden, dass Farben bei Mac OS X neben ihrem RGB/HSV/...-Wert auch immer einen Alpha-Wert, also eine Durchsichtigkeit besitzen. Wenn man das bei der Farbgebung einsetzt, können auch interessante Effekte entstehen.

Hier ein paar meiner letzten Kreationen (die Links führen zu 500x500 Pixel PNG Versionen der Bilder).

Zapfino-f-8fachOrangenes_transparentes_@_Symbol

12faches Integral12faches Integral gespiegelt

32_Häckchen32_Häckchen_mit_Transparenz

10faches_ParagraphSymbol5fach_gespiegelte_Scheren

Das Programm erlaubt den Export nach PDF, EPS und TIFF, wobei man dann auch den Hintergrund weglassen und so nur das eigentliche, "freigestellte" Ornament speichern kann. Eignet sich dann natürlich hervorragend zur Weiterverarbeitung in Photoshop, zum Beispiel so:

Zapfino-f-8fach

Fazit: ein paar Wünsche bleiben offen (mehr Möglichkeiten in der Farbgebung z.B.), aber alles in allem hat Version 1.0 für mich den absoluten Suchtfaktor. An dieser Stelle vielen Dank für dieses tolle Weihnachtsgeschenk an meinen Papa! Happy

Kaleidotype wird u.a. vom Verlag Hermann Schmidt vertrieben und kommt mit einem herrlichen Falt-Würfel, der auch noch ein Spiel in sich verbirgt. Vorsicht übrigens beim Besuch der Webseiten des Hermann Schmidt Verlags! Da kann man ganz schnell ganz viel Geld loswerden! Winking

Schließlich sei noch erwähnt, dass es auch ein virtuelles Kaleidotype Museum gibt, wo man einige besonders hübsche Kaleidotypes bewundern und seine eigenen zur Veröffentlichung vorschlagen kann.

Ein kleines, aber feines Programm, was Instant-Glück vermittelt. Ich freu mich auf Version 2.0, für die es Pläne gibt, wie mir einer der Autoren schrieb.
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